Dr. med. Michael Igel MBA

Pflegegutachten / SGB XI

Gerade im System der gesetzlichen Pflegeversicherung bestehen oftmals erhebliche Ungerechtigkeiten, die dem Kostendruck bei steigender Anzahl der Pflegebedürftigen bzw. der Ausgaben und sinkenden Einzahlungen durch die Versicherten geschuldet sind.

Diesen finanziellen Anforderungen gerecht zu werden ist auch die Aufgabe der sogenannten "Medizinischen Dienste".

Leider finden zunehmend Pflege-Begutachtungen durch Angestellte des MDK bzw. durch honorierte Ärzte der PKV-Institution MedicProof statt, die mehr dem Kostendruck als dem individuellen Pflegebedürfnissen und -erfordernissen gerecht werden.

Und leider entsteht dadurch der Eindruck, dass die strenge Auslegung der Begutachtungsrichtlinien höhere Priorität geniesst als das Wohl der Patienten und deren Angehörigen/Pflegepersonen.

Um einer eventuellen Ungerechtigkeit im Sinne einer zu niedrigen Pflegestufe zu begegnen, müssen die Versicherten die Klage vor einem Sozialgericht einreichen.
Und oftmals erhalten sie auf ihren Widerspruch hin nur ein sog. "Obergutachten", welches lediglich die Vorbegutachtung bestätigt, da es durch die erste Begutachtungs-Instutition durchgeführt wird - und somit die erforderliche Unabhängigkeit und Objektivität vermissen lässt.

Um eine objektive und unabhängige Begutachtung zu erhalten, empfiehlt es sich, einen weder vom Gericht noch von einem Träger der Pflegeversicherung beauftragten Arzt zu bitten, ein Pflege-Gutachten gemäß den Richtlinien , welches von allen Sozialgerichte anerkannt wird.

Aufgabe des Instituts MIGEL ist es, nach jahrelanger Erfahrung auf diesem Gebiet der Pflegebegutachtungen im Auftrag der privaten Pflegeversicherungen und der Sozialgerichte entsprechende Gutachten zu fertigen, die den Focus auf den Patienten und seine Angehörigen/Pflegepersonen in der individuellen Situation legen - und nicht auf die Kostenersparnis der Leistungsträger GKV/PKV.