Dr. med. Michael Igel MBA

Spezielle Ausleitungsverfahren / Chelat-Therapie

Ein Fehler, der z.B. nach einer Amalgam-Sanierung gemacht wird, ist der fehlende Nachweis der Schwermetalle, obwohl Blut-, Urin- und Stuhlproben bei den Patienten untersucht wurden. Da nirgends Schwermetalle nachzuweisen war, wird daraus geschlossen, dass diese im Körper nicht vorhanden sind.

Dieser Trugschluss rührt daher, dass sich Schwermetalle wie Quecksilber/Blei/Arsen und andere Schadstoffe in Depots ablagern und somit in Körperflüssigkeiten nicht messbar sind.

Erst nach der Mobilisierung z.B. durch die Gabe von DMPS/DMSA werden die Schwermetalle aus den Depots mobilisiert und sind messbar.

Für den Fall einer ernsthaften Vergiftung mit Schwermetallen ist dann der therapeutische Einsatz von Chelatbildnern wie z.B. Dimaval sinnvoll und zugelassen.